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Erzgebirge im Wandel der Zeit

Erzgebirge im Wandel der Zeit



Die Silberfunde im Erzgebirge gaben der Gegend ihren berühmten Namen. Davor war das Gebirge mit dichtem, unzugänglichen Urwäldern bewachsen, in die sich nur selten jemand verirrte.



Erste Funde
Noch im elften Jahrhundert war das Erzgebirge praktisch unbesiedelt. Zu mühsam war die Urbarmachung des Landes für den Ackerbau oder zur Viehzucht. Es gab zwar einzelne Bauernansiedlungen, vor allem von Zuwanderern aus dem fränkischen Raum, doch erst ein Silberfund in der Nähe der heutigen Stadt Freiberg weckte die Gegend aus ihrem Schlaf. Bereits vierzig Jahre nach jenem ersten Fund wurde die Stadt Freiberg gegründet, weitere Siedlungen entstanden in rascher Folge. Im fünfzehnten Jahrhundert begannen nun aus allen Gegenden Deutschlands, vor allem aber aus Nordbayern, Franken und Mitteldeutschland, Menschen hinzuzuströmen.

Blütezeit
Durch die Funde von verschiedenen Erzarten – unter anderem wurden Bodenschätze wie Blei, Zinn, Kobalt und Eisen gefunden - erlebten auch andere Handwerkszweige einen Aufschwung. Die gesamte Gegend erlebte einen schwunghaften Handel mit den kostbaren Ressourcen. Doch im sechzehnten Jahrhundert nahm die Menge der Erzfunde ab, und die dort sesshaft gewordenen Menschen mussten sich neu orientieren.

Überleben in mageren Zeiten
An den Gewässern des Gebirges entstanden Mühlen, mit deren Hilfe Flachs verarbeitet wurde, der wiederum von den Leinewebern in den Ortschaften benötigt wurde. Der Siebenjährige Krieg in der Mitte des achzehnten Jahrhunderts machte vielen noch bestehenden Erzgruben den Garaus. Daher wurde nun ebenfalls angefangen, das überall vorhandene Holz zu verarbeiten.

Neuere Geschichte
In den Wirren des Ersten und Zweiten Weltkrieges hatte die Gegend ebenfalls die eine oder andere Not zu überstehen. Die Sowjets schließlich begannen, die alte Bergwerkstradition wiederzubeleben, allerdings weniger aus nostalgischen, sondern eher aus militärisch-strategischen Gründen: sie suchten in den Bergen nach Uran. Und wurden bei Schlema auch fündig.
Zuletzt machte das Erzgebirge vor allem touristisch von sich reden. Die zahlreichen Wintersportarten und sommerlichen Wandermöglichkeiten machen die Gegend auch weit über die Grenze Sachsens hinaus bekannt.



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