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Pflanzenwelt des Erzgebirges

Pflanzenwelt des Erzgebirges



Die Pflanzenwelt des Erzgebirges wird von den dichten Fichtenwäldern und feuchten Mooren der höheren Gebirgslagen bestimmt. Dabei hatte die menschliche Nutzung und Besiedlung der Gegend einen zum Teil erheblichen Einfluss auf die heute vorkommenden Pflanzenarten.



Der Miriquidi
Der Urwald, der das Erzgebirge einst bedeckte und als Miriquidi heute noch Erwähnung findet, war ein Mischwald gewesen, bestehend zu etwa gleichen Teilen aus Weißtanne, Rotbuche und Fichte. Das Wissen darüber kommt aus alte Chroniken und Beschreibungen des damaligen Waldzustandes sowie aus wissenschaftlichen Untersuchungen in den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts. Die historische, jahrhundertelange Nutzung des Waldes, sei es durch Abholzung zur Weideflächengewinnung wie in den Hochebenen oder zur Nutzung des Holzes als Bau- oder Brennstoff, brachten das alte Gleichgewicht durcheinander und veränderten den Zustand des Waldes. Zudem hatte die einsetzende Forstwirtschaft zu Beginn des neunzehnten Jahrhunderts das Ziel, den Waldbestand möglichst effizient zu nutzen, was dazu führte, dass abgeholzte Bestände lediglich durch Fichtenpflanzungen ersetzt wurden. So wurden Tanne und Buche zunehmends von der Fichte verdrängt, die heute praktisch in Monokultur den Bestand der meisten Wälder im Erzgebirge ausmacht.

Montane Pflanzenwelt
Eine Besonderheit der Region bilden die hochgelegenen Moore und Bergwiesen in den Kammlagen des Erzgebirges. Zu den dort gedeihenden Pflanzen zählen zum Beispiel der Moorkiefer, das Sumpffeilchen, das Heidekraut, das Riedgras oder das Wollgras, um nur einige zu nennen. Die Bergwiesen weisen meist eine große und reichhaltige Wiesenkräutergemeinschaft auf, wobei man hier Arnika, Trollblume oder Knabenkraut antreffen kann.

Viele im Erzgebirge anzutreffende Pflanzenarten sind deshalb erwähnenswert, weil ihr bekannter Lebensraum die Alpen oder die einige tausend Kilometer weiter nördlich gelegenen Tundren sind. Zu diesen Pflanzen zählen unter anderem Mondraute, Alpenbärlapp oder der Alpenbrandlattich. Zu den geschützten Pflanzen er Region zählen Feuerlilie, Fettkraut, Frauenschuh oder Türkenbund, um auch hier nur eine Auswahl zu nennen. Verschiedene Vereine der Gegend haben sich die Erhaltung dieser seltenen und nur unter bestimmten Bedingungen gedeihenden Pflanzenarten zum Ziel gesetzt, so zum Beispiel der botanische Garten in Schellerhau.



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