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Volkskunsthandwerk Erzgebirge

Volkskunsthandwerk aus dem Erzgebirge



Was wäre das Erzgebirge ohne Nussknacker, Pyramiden und Räuchermännchen. Vermutlich ein Wintersportgebiet wie jedes andere. Doch die alte Tradition des Holzschnitzens und -drechselns, des Klöppelns und Borte Wirkens hat der gesamten Region ein unverwechselbares Gesicht gegeben.



Weihnachtspyramiden im Erzgebirge
Eine typische Erzgebirg-Pyramide besteht aus einer Art stufenförmigem Turm, durch dessen Mitte eine Achse geführt wird, an deren oberen Ende ein einer Schiffsschraube ähnelndes Rad angebracht ist. Auf den Stufen der Pyramide werden Kerzen angezündet, deren aufsteigende Wärme das Rad zum drehen bringt und somit die Figuren im Inneren der Konstruktion in Bewegung setzen. Bereits in der zweiten Hälfte des siebzehnten Jahrhunderts findet man Aufzeichnungen über erste Formen dieser “Weihnachtspyramiden”. Um 1850 herum wurden die Pyramiden überall im Erzgebirge hergestellt, wobei der Vielfalt an Formen und Massen keine Grenzen gesetzt waren und sind.

Der Schwibbogen
Der Schwibbogen scheint eng mit der alten Bergbautradition des Erzgebirges verbunden zu sein. Der überlieferung nach stellten die Frauen der Grubenarbeiter diese Halbbögen mit aufgesetzten Lichtern in die Fenster der Häuser, um ihren des nachts heimkehrenden Männern den Weg zu erhellen. Unter dem Bogen werden jeweils Szenen aus dem damaligen Bergarbeiteralltag abgebildet, die Form des Halbbogens erinnert an das bogenförmige Mundloch der Stollen.

Es wird immer noch geklöppelt
Die Kunst des Klöppelns, einer Tätigkeit zwischen Weben und Flechten, hielt bereits um das Jahr 1550 seinen Einzug in die Stuben der Erzgebirges. Die Annabergerin Anna Uthmann soll dabei dieses Kunsthandwerk in der ganzen Region verbreitet haben, wobei sie gegen Ende des sechzehnten Jahrhunderts Aufzeichnungen zufolge bereits über neunhundert Bortewirkerinnnen beschäftigt haben. Damals saß oft die ganze Familie beisammen beim Klöppeln, wobei das Handgewirkte der Frauen begehrter war, hatten sie doch die feineren Hände. Womit damals der Lebensunterhalt verdient wurde, wird heute von vielen nur noch als Hobby gepflegt, wenn auch mit einer Menge Stolz. Denn handgewirkte Klöppelspitzen haben nach wie vor einen ganz eigenen Wert.



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